Stärken, was verbindet.
Mit Seniorenbüros für Teilhabe in jedem Alter

Viele Akteure der Zivilgesellschaft setzen sich für ein gutes Miteinander ein. Das wird zunehmend wichtiger angesichts des schwindenden sozialen Zusammenhalts. Der demografische Wandel wird zumeist als gesellschaftliche Belastung diskutiert, wir wollen jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten stärker in den Blick nehmen.

Denn der Anspruch auf Selbstbestimmung und Teilhabe gilt für alle Lebensphasen, auch für hochaltrige Menschen oder Personen mit Einschränkungen. Wie gelingt es, Strukturen zu schaffen, die zugänglich und einladend sind? Wie können soziale Räume geöffnet und passende Angebote zur Mitgestaltung gemacht werden? Wie können sorgende Gemeinschaften entwickelt und solidarische Verantwortung gefördert werden?

Wichtig sind dafür Orte, an denen Begegnung stattfindet und Gemeinschaft erlebbar ist – wie in den rund 500 lokalen Seniorenbüros in Deutschland. Ihr Ziel ist ein selbstbestimmtes und verantwortungsvolles Leben, unabhängig von Alter, Gesundheit, Einkommen, Bildung oder Herkunft. Viele Ältere bringen engagiert ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein, die große Gruppe der Babyboomer kann und will aktiv mitwirken.

Unser Programm blickt „aufs Ganze“ und beleuchtet zugleich spezifische Themen, die für die praktische Arbeit von Seniorenbüros relevant sind: Welche konzeptionellen Ansätze sprechen einsame und zurückgezogene Menschen an? Welche strukturellen Voraussetzungen benötigen Einrichtungen, um Zugänge für Begegnung und Gemeinschaft zu schaffen? Wie kann Bildung und lebenslanges Lernen gelingen? Wie können sich Generationen und Kulturen begegnen? Wie kann man mit Verletzlichkeit umgehen und die Prävention fördern? Unsere Tagung regt an, gemeinsam neue Wege zu gehen und zu stärken, was verbindet!

Dazu laden wir Haupt- und Ehrenamtliche aus Seniorenbüros und weiteren lokalen Einrichtungen, engagierte Personen aus der offenen Seniorenarbeit und aus anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Verantwortliche aus Politik und Verwaltung ein. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Stadt Leipzig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen in Kürze.